Weihnachtsferien, Winterferien & Postkarten: Urlaub im Winter bietet so viele Möglichkeiten

Für viele gibt es in der kalten Jahreszeit nur eine Devise: Raus dem kalten Deutschland, am besten auch raus aus dem frostigen Europa! Klar, auch in Spanien oder Griechenland ist das Wetter im Winter alles andere als urlaubskompatibel. Was sind die Optionen? myTriPic hat sich für euch Gedanken gemacht und ein paar coole Tipps für Weihnachtsferien und Winterferien zusammengestellt. Was haltet ihr davon?

Nur runter von der Nordhalbkugel: Vor dem Winter flüchten und Postkarten mit Strand-Motiven nach Hause schicken

Der Nachteil: Keine wirklich originelle Urlaubsidee
Der Vorteil: Endlich einen Urlaub machen, von dem die Daheimgebliebenen nur träumen können

Winterurlaub im Paradies

Winterurlaub im Paradies

Deine Urlaubspläne führen dich auf die südliche Halbkugel? Dann kann in Sachen Wetter und Sonne schon mal nicht so viel schief gehen, denn südlich des Äquators ist Sommer während bei uns tiefster Winter mit Schnee herrscht. Malediven, Seychellen oder Mauritius sind hier klassische Reiseziele im Indischen Ozean. Die vergleichsweise hohen Kosten für den Flug auf die Südhalbkugel haben sich spätestens gelohnt, wenn die ersten myTriPic-Postkarten nach oder noch während dem Urlaub im kalten Deutschland aufgeschlagen sind. Die neidischen Gesichter der Daheimgebliebenen, wenn sie deine selbst gestalteten Strandpostkarten gesehen haben – natürlich unbezahlbar gut!

Postkarten aus einem abgefahrenen Winterurlaub: Skiurlaub in Japan, Südkorea oder Dubai!

Der Nachteil: Mehr Gepäck, weil es mehr braucht als nur Winter- oder Sommersachen
Der Vorteil: Unvergessliche Urlaubserinnerungen & ein hoher Neidfaktor, schon per Postkarte

Skiurlaub in Asien. Nein, du hast schon richtig gelesen, es soll nicht Skiurlaub in Aspen heißen – sondern tatsächlich in Asien! Während die europäischen Skigebiete sicher hinlänglich bekannt sind und eingefleischte Snowboarder auf Pisten in Aspen oder Vancouver schwören, haben wir eine klasse Idee: Skiurlaub in Südkorea, Skiurlaub in Japan oder ganz exotisch – Skiurlaub in Dubai. Warum nicht einmal dem eisigen Winterwetter in Europa entfliehen, in asiatischen Bergen Skifahren und noch am selben Tag wärmeres Wetter genießen? Die asiatischen Skigebiete sind hierzulande wenig bekannt, aber sie sind richtig gut! Noch reizvoller ist der Kontrast natürlich in Dubai: Dort gibt es eine gigantische Skihalle mit toller Ausstattung. Nach dem Skifahren kannst du dann später am Tag den Blick über den Persischen Golf gleiten lassen…

Asienurlaub im Winter ist natürlich auch ganz ohne Skifahren eine super Idee: Wer einmal den Winterurlaub in Thailand, Vietnam, Bali oder auf der australischen Weihnachtsinsel – wie passend ist das denn?! ;-) – verbracht hat, weiß wie lange ein paar Wochen Sonne tanken im Winter und im nächsten Frühjahr vorhält. Auch Australien selbst ist im Winter eine gute Idee, wer gerne surft oder exotische Tierwelten kennenlernen will, liegt mit einem Winterurlaub in Down Under genau richtig!

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nahe liegt? Skiurlaub in den Alpen oder Wärme tanken im Thermen- & Saunaurlaub

Der Nachteil: Kaum neidische Blicke
Der Vorteil: Man bleibt in Schlagdistanz zu Weihnachtsmärkten, Lebkuchen und Glühwein

Skiurlaub im Winter - egal wo, immer gut

Skiurlaub im Winter - egal wo, immer gut!

Winterurlaub in den Alpen oder Weihnachtsferien in der Schweiz geht natürlich auch! Wer im Winter nicht zuallererst vor der Kälte fliehen sondern vor allem Spass haben will kommt bei Ski, Snowboard und Gemütlichkeit in der Berghütte voll auf seine Kosten. Dazu ist ein Skiurlaub in den Alpen fast immer günstiger als eine Flugreise auf die Südhalbkugel. Ein netter Nebenaspekt: Du musst nicht komplett auf Weihnachtsmärkte, Lebkuchen oder Glühwein verzichten. Vom Skigebiet bis zur nächsten größeren Stadt geht es ja oft ganz schnell. Ein toller Kompromiss zwischen Winter und Wärme ist übrigens ein Urlaub mit ausgiebigem Thermen- und Saunabesuchen – am besten in einem Wellness-Hotel in den Alpen mit tollem Ausblick auf die Berge rundherum. Vor lauter Entspannung aber natürlich nicht die Postkarten an Freunde und Bekannte zu Hause vergessen!

Kein Stress mit Porto & Versand: Postkarten von myTriPic tragen zur Urlaubsentspannung bei

Grundsätzlich passen Winterurlaub und Entspannung gut zusammen. Einen ganz kleinen Beitrag zur Erholung leisten auch wir bei myTriPic.com. Dank des bequemen Online-Editors für Postkarten & Grußkarten und der neuen myTriPic-Smartphone-App macht Postkarten versenden nicht nur keinen Stress sondern sogar richtig Spass! Jede Karte kann von Dir ganz individuell gestaltet werden, auf der Vorderseite UND der Rückseite! Alle, die den Winter in Deutschland aushalten mussten, bekommen so wenigsten eine sehr persönliche Postkarte und keine 08/15-Karte vom Souvenir-Shop. Cool!

Kleines Extra: Mit myTriPic jetzt schon die Winterferien und Weihnachtsferien für 2013 und 2014 planen:

Weihnachtsferienplaner 2012 bis 2014

Weihnachtsferien 2012 Weihnachtsferien 2013 Weihnachtsferien 2014
Baden-Württemb. 24.12. – 05.01. 23.12. – 04.01. 22.12. – 05.01.
Bayern 24.12. – 05.01. 23.12. – 04.01. 22.12. – 05.01.
Berlin 24.12. – 04.01. 23.12. – 03.01. 22.12. – 02.01.
Brandenburg 24.12. – 04.01. 23.12. – 03.01. 22.12. – 02.01.
Bremen 24.12. – 05.01. 23.12. – 03.01. 22.12. – 05.01.
Hamburg 21.12. – 04.01. 19.12. – 03.01. 22.12. – 06.01.
Hessen 24.12. – 12.01. 23.12. – 11.01. 22.12. – 10.01.
Mecklenb.-Vorp. 21.12. – 04.01. 23.12. – 03.01. 22.12. – 02.01.
Niedersachsen 24.12. – 05.01. 23.12. – 03.01. 22.12. – 05.01.
NRW 21.12. – 04.01. 23.12. – 07.01. 22.12. – 06.01.
Rheinland-Pfalz 20.12. – 04.01. 23.12. – 07.01. 22.12. – 07.01.
Saarland 24.12. – 05.01. 20.12. – 04.01. 22.12. – 07.01.
Sachsen 22.12. – 02.01. 21.12. – 03.01. 22.12. – 03.01.
Sachsen-Anhalt 19.12. – 04.01. 21.12. – 03.01. 22.12. – 05.01.
Schleswig-Holstein 24.12. – 05.01. 23.12. – 06.01. 22.12. – 06.01.
Thüringen 24.12. – 05.01. 23.12. – 04.01. 22.12. – 03.01.
Angaben ohne Gewähr; Quelle: Schulferien.org

Winterferienplaner 2012 bis 2014

Winterferien 2012 Winterferien 2013 Winterferien 2014
Baden-Württemb. - - -
Bayern 20.02. – 24.02. 11.02. – 15.02. 03.03. – 07.03.
Berlin 30.01. – 04.02. 04.02. – 09.02. 03.02. – 08.02.
Brandenburg 30.01. – 04.02. 04.02. – 09.02. 03.02. – 08.02.
Bremen 30.01. – 31.01. 31.01. – 01.02. 30.01. – 31.01.
Hamburg 30.01. 01.02. 31.01.
Hessen - - -
Mecklenb.-Vorp. 06.02. – 17.02. 04.02. – 15.02. 03.02. – 15.02.
Niedersachsen 30.01. – 31.01. 31.01. – 01.02. 30.01. – 31.01.
NRW - - -
Rheinland-Pfalz - - -
Saarland 20.02. – 25.02. 11.02. – 16.02. 03.03. – 08.03.
Sachsen 13.02. – 25.02. 04.02. – 15.02. 17.02. – 01.03.
Sachsen-Anhalt 04.02. – 11.02. 01.02. – 08.02. 01.02. – 12.02.
Schleswig-Holstein - - -
Thüringen 06.02. – 11.02. 18.02. – 23.02. 17.02 – 22.02..
Angaben ohne Gewähr; Quelle: Schulferien.org

Mallorca 2012 – Mein Segelabenteuer – (Törnbericht)

Die Idee – die besten kommen einfach so

April 2012; ich sitz mit ein paar Freunden im Hofbräuhaus und das Thema dreht sich um Urlaub. Und da kommt mir die Idee: Ein Segeltörn muss her. Möglichst jetzt! Drei Tage später… Der Törn bei http://www.segelabenteuer.com/ ist gebucht und ich kann jetzt schon mal verraten: Die besten Ideen kommen einem doch häufig beim Biertrinken.

Anstrengende Anreise und genialer erster Tag

Meine Vorfreude ist riesig. So schaffe ich es doch tatsächlich am Samstag den 28.04. um 02:00 in der Nacht aufzustehen und Richtung Münchener Flughafen zu fahren. Die Reise geht mit einem Condor Charterflug („Servus aufm Airbus…“) Richtung Palma de Mallorca. Um 08:00 angekommen mache ich mich mit dem Bus (Linie 1) auf den Weg in die Stadt. Erst mal gucken wo ich hier gelandet bin. Es war immerhin mein erster Besuch in Palma, wobei mir aber die Müdigkeit noch etwas in den Beinen steckte. Gegen 15:00 ging es dann auf’s Segelboot und jegliche Schlafdefizite waren vergessen … WOW ziemlich beeindruckend für einen Jollensegler wie mich. Also besser Segelschiff. „Ronda“ eine Bavaria 50 cruiser sollte für die nächste Woche unser zu Hause sein. Wir; d.h. 5 Mitsegler und unser Skipper Beat. Den restlichen Samstag haben wir (nach dem Einkauf der Lebensmittel) gemütlich ausklingen lassen. Gesegelt wird am nächsten Tag!

Sonntag – Wellen; von überall!

Unsere Baviaria: Blick in die Segel/Takelage

Unsere Baviaria: Blick in die Segel/Takelage

Sonntagmorgen; es geht los! Nach einem genialen Frühstück haben wir abgelegt. Schon in der Hafenausfahrt war der Wind so frisch, dass ich mir meine Jacke anziehen musste. Aber Wind – da wird mir jeder Segler Recht geben – ist erst mal gut! Also Segel setzten und ab durch die Bucht von Palma – Richtung Süden (Bitte verzeiht mir die ungenauen Kursangaben. Navigation ist nicht meine Stärke – noch nicht.). Unser erstes Ziel war – Richtung Westen der mallorquinischen Küste folgend – der Hafen von Sa Ràpita. Und den konnten wir nicht schnell genug erreichen! Denn die Wellen kamen gefühlt von allen Seiten – Kreuzsee! Ich denke ein Unwohlsein hat hier jeder an Bord gespürt. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich mir das gute Frühstück nicht noch einmal durch den Kopf hab gehen lassen ;-) Nichtsdestotrotz war es ein genialer Segelspaß! Und für alle, die schon mal mit grünem Gesicht in den Hafen eingelaufen sind: „Besser Arm dran als Arm ab!“.

Noch ein Tipp für jeden der einmal im Hafen von Sa Ràpita essen gehen möchte: Nehmt die Hafenkneipe (beim Kran) und nicht das Restaurant (Ende vom Hafen Richtung Strand). Das Restaurant ist einfach unglaublich schlecht und erinnert mich eher an einen Schwimmbadkiosk (Der beißende Geruch nach Chlor hat diesen Eindruck noch unterstrichen).

Montag – ab nach Portocristo

Portocristo ein Segelidyll als Postkartenmotiv

Portocristo ein Segelidyll als Postkartenmotiv

Es ist Montagmorgen und ich habe trotz der ständigen Schaukelei doch relativ gut geschlafen. Das muss der Kinderwageneffekt sein. Nach dem Frühstück ging es weiter Richtung Portocristo. Die Fahrt dorthin war super: konstant guter Wind, sonniges Wetter und als Krönung ein eiskaltes Dosenbier – Entspannung pur! Nachmittags in Portocriso angekommen hatten wir das Glück noch einen Platz im Stadthafen zu bekommen. Der Vorteil liegt darin, dass der Stadthafen, im Vergleich zum Yachtclub, ca. die Hälfte an Liegegebühren kostet – das schont die Bordkasse. Am Anleger angekommen hatte ich dann auch eine Lektion fürs Leben gelernt: Beim eincremen mit Sonnencreme sollte man NIE die Nase vergessen! Den Rest der Woche lief ich wie Rudolf the red nosed reindeer durch die Gegend.

Dienstag – Drachenkitsch und Delfine

Nicht weit vom Hafen entfernt findet sich in Portocristo die „Drachenhöhle“ – eine Riesige Tropfsteinhöhle. Diese war am Dienstagmorgen unser Ausflugziel. Die Höhle ist in ca. 20 Minuten gemütlich zu Fuß vom Hafen aus zu erreichen. Kosten tut der Spaß 12 EUR pro Person und die Führung dauert (sehr grob geschätzt; ich hab nicht auf die Uhr geschaut) eine Stunde. Höhlenromantik ist hier nicht zu erwarten. Das Ganze ist eine Massenveranstaltung – man wird mit hunderten anderer Touristen durch die Höhle geschleust. Als Abschluss sieht man am Ende Mitarbeiter in einem kleinen See am Grund der Höhle rudern. Dazu hört man klassische Musik. Sehr kitschig! Aber alles in allem ist die Höhle doch sehr beeindruckend und daher meiner Meinung auch sehenswert. Fotografieren ist übrigens nicht erlaubt. Der Fotoapparat muss also nicht mitgeschleppt werden. Am Ende der Führung hat man dann die Möglichkeit überteuerte Bilder der Höhle zu kaufen. Ich hab keins gekauft denn auf unserem Törn gab mehr als genügend Postkartenmotive zu fotografieren.

Nach unserem Ausflug durch die Tropfsteinhöhle legten wir wieder ab und machten uns auf den Weg Richtung Cala d’Or. Und das erste Mal auf unserem Segelabenteuer haben wir eine Gruppe Delfine gesehen. Ich konnte leider keinen fotografieren – die sind einfach viel zu schnell!

Der Hafen von Cala d’Or ist genial! Modern, sauber und mit den wohl besten Duschen die wir auf unserer Reise erleben durften. Wer also an der Küste von Mallorca segelt und die Gelegenheit hat in Cala d’Or festzumachen dem sei gesagt: Es lohnt sich! Noch ein kulinarischer Tipp: Das Restaurant Acuartus (oder so ähnlich. Das Restaurant ist auch gut an den grünen Sitzpolstern zu erkennen) macht geniale Paella!

Mittwoch – die Trauminsel

Ausblick über Cabrera mit mir

Ausblick über Cabrera mit mir

Am Mittwoch ging es dann mit mitlaufendem Motor Richtung Cabrera. Leider hat uns an diesem Tag unser Glück mit dem Wind verlassen aber wir konnten nochmal einen Delfin beobachten. Dieser blieb von mir wieder nicht fotografiert. Grund: siehe oben. Auch nicht ohne Grund ist Cabrera die Lieblingsstelle von unserem Skipper Beat. Die Insel IST eine Reise wert! Cabrera ist Naturschutzgebiet und daher auch nur mit vorheriger Genehmigung anzulaufen. Hier ist also kein Massentourismus zu erwarten. Anlegen am Steg ist auch nicht erlaubt. Man muss hier an einer Boje festmachen und per Dingi (Beiboot) an Land fahren. Dort angekommen bietet die praktisch unbewohnte Insel unter anderem einen Festungsturm mit Traumausblick auf die Bucht, einige schöne Wege zum Spazieren gehen und eine winzige Bar mit dem wohl besten Sangria Mallorcas! Also kein Gesöff aus dem Eimer erwarten. Cabrera hat im Übrigen auch eine sehr bewegte Geschichte auf die ich hier allerdings nicht eingehen kann, da es den Rahmen meines Törn Berichtes sprengen würde. Ein paar Infos findes man z.B. hier bei Wikipedia.

Donnerstag – Abschied von Cabrera und Currywurst beim König!

Cabrera für Goetter im Mai - Die Bucht

Cabrera für Goetter im Mai - Die Bucht

Nach einigen Bojenmanövern in der Bucht von Cabrera – hier hat sich einmal wieder bestätigt, dass sich eine 15-Meter-Yacht sich nicht wie eine kleine Jolle steuern lässt – haben wir die Inselgruppe von Cabrera verlassen und Kurs Richtung Santa Ponsa aufgenommen. Wieder unter Motor aber dafür mit Autopilot und ganz viel Gemütlichkeit. Auch nichts tun oder lesen kann manchmal sehr entspannend sein! In Santa Ponsa angekommen ging es nach unserem „Anleger“ Richtung Ortsmitte auf eine Currywurst beim „König von Mallorca“. Ja auch Kultur gehört dazu…

Freitag – Anlegen, Feiern und Cocktails für alle!

Am Freitag ging es dann zurück Richtung Palma – unser Ausgangshafen. Dort angekommen konnten wir noch einen Abend und eine Nacht Palma de Mallorca genießen. Nein, wir waren nicht am Ballermann und ich hab keinen Sangria aus Eimern getrunken. Palma hat mehr zu bieten. So haben wir uns noch einmal mit einer befreundeten Crew (man trifft sich immer mal wieder in verschiedenen Häfen) zum Tapas essen in einen kleine Kneipe verabredet. Anschließend wanderten wir noch in die Cocktailbar „Abaco“. Das Abanco ist auf jeden Fall sehenswert, wenn auch kein Freund der sparsamen Urlaubskasse! Aber auch wenn man nur einmal durch die Räumlichkeiten der palastartigen Bar schlendert fällt man hier nicht weiter auf.

Samstag – Die Rückreise

Alles hat ein Ende. Auch die schönsten Segelreisen. Und so musste ich mich am Samstag wieder auf den Weg Richtung München machen. Dieses Mal mit Vueling und einem Zwischenstopp in Barcelona, was auch was für sich hatte. Zumindest einen schön langen Flug… wer’s mag, ich auf jeden Fall :-)

An die Lieben denken – Postkarten von unterwegs

Für mein Segelabenteuer musste ich meine Liebsten zu Hause lassen. Um Freunden und Verwandten dennoch ein paar Eindrücke mitzugeben habe ich mich natürlich entschlossen ein paar Postkarte mit myTriPic.com zu gestalten. Im Prinzip ist der Versandt von Postkarten über www.myTriPic.com problemlos. Denn man findet oft genug einen WLAN Hotspot und als damalig erster Beta-Tester der neuen Android Postkarten App war’s natürlich noch einfacher. Mittlerweile gibt’s die Postkarten App für Android auch im Google Play App Store. Natürlich kostenlos!

Postkarten im Urlaub mobil versenden wird billiger

EU-Parlament beschließt pünktlich zum Sommerurlaub 2012 erstmals die Limitierung der Roaming Gebühren für Datenübertragungen in der EU

Paar im Urlaub verschickt Postkarten mit Smartphone

Postkarten aus dem Urlaub versenden ist bald noch günstiger

Pünktlich zum Sommer 2012 hat das EU-Parlament die Roaming-Gebühren für das telefonieren in der EU ein weiteres mal gesengt. Neu ist, dass dieses mal auch eine Preisobergrenze für Datenübertragungen – wie sie beispielsweise beim nutzen von Smartphone Apps anfallen – festgelegt wurde. So dürfen für die Übertagung eines MB ab dem 1. Juli 2012 nicht mehr als 0,70 EUR (netto) also inklusive der deutschen Mehrwertsteuer 0,83 EUR (brutto) anfallen.
Vor allem die Nutzung von Urlaubsapps wird so deutlich günstiger und auch Postkarten Apps wie von myTriPic können dann ohne schlechtes Gewissen noch mehr genutzt werden. Gewöhnlich fallen bei der Datenoptimierten Übertragung unserer App nicht mehr als 400-600 kByte an, also rund 33 bis 42 cent. Ein Wert, der meinen wir durchaus noch akzeptabel ist.

Auch in den nächsten beiden Jahren soll die Preisreduzierung weiter voranschreiten, so dass ab dem 1.Juli 2014 nur noch maximal 0,20 EUR (netto) in Deutschland also rund 0,24 EUR (brutto) je MB anfallen dürfen. Dies würde beim Stand der heutigen Technik einem Datenpreis für den Versand einer individuellen Postkarte mit der myTriPic Postkarten App von ca. 10-15 cent entsprechen also ungefähr 8% vom jetzigen Einzelkartenpreis.

Eine weitere Neuerung ist, dass jeder Endkunde demnächst auch den jeweiligen Roamingpartner im Ausland frei wählen können muss. Zwar werden wir uns hierfür noch etwas gedulden müssen bis die Provider das technisch hinbekommen, aber es erhöht hoffentlich den Wettbewerb und reduziert weiter die Preise. Bald gibt es also keinen Grund mehr für ein schlechtes Gewissen, wenn wir direkt am Strand mit dem Smartphone nützliche Reiseinformationen abrufen wollen.

Unser Tipp bleibt aber natürlich weiterhin einfach im Urlaub die Roamingfunktion auszuschalten und nur wenn Du sie benötigst zu aktivieren. Sparen kannst Du auch ganz einfach, wenn Du mit offenen Augen durch den Urlaub gehst und deine online Erledigungen in den überall verfügbaren kostenlosen WiFi-Netzen erledigst. Diese finden sich meist in kleineren Cafés, Kneipen oder auch größeren Burgerketten und Du hast den positiven Nebeneffekt beim Postkarten gestalten ein kühles Bierchen, den lang ersehnten Sun-downer oder einfach eine kühle spritzige Cola genießen zu können. Urlaub soll ja vor allem auch entspannend sein.

Obergrenze Endverbraucher Roaming Gebühren im Detail – EUR je Einheit (netto zzgl. MwSt.)

Aktuell 1. Juli 2012 1. Juli 2013 1. Juli 2014
Datenübertragung (je MB) - 0,70 0,45 0,20
Angenommene Anrufe (Minute) 0,35 0,29 0,24 0,19
Abgehende Anrufe (Minute) 0,11 0,08 0,07 0,05
Kurznachrichten (je SMS) 0,11 0,09 0,08 0,06
Quelle: Pressemeldung – Europäisches Parlament

Obergrenze Endverbraucher Roaming Gebühren im Detail – EUR je Einheit (brutto inkl. deutscher MwSt. 19%)

Aktuell 1. Juli 2012 1. Juli 2013 1. Juli 2014
Datenübertragung (je MB) - 0,83 0,54 0,24
Angenommene Anrufe (Minute) 0,42 0,35 0,29 0,23
Abgehende Anrufe (Minute) 0,13 0,10 0,08 0,06
Kurznachrichten (je SMS) 0,13 0,11 0,10 0,07
Quelle: eigene Berechungen

Hier findetst Du die interessante Pressemeldung des Europäischen Parlaments.

Der nächste Urlaub kann also kommen.

Viele Grüße,
Carsten